40 (+20) Gründe warum die Chefs der alten Schule gerne die Gelben Seiten benutzen

Social Media on Januar 25th, 2010 No Comments

Jeff Bullas hat ein köstliches Posting geschrieben, das ich hier gerne einmal übersetzen möchte.

Er hat mit einem Augenzwinkern einige Gründe und Fragen herausgearbeitet, die er aus den Reihen der “alten Schule von Managern und Geschäftsführern” bezüglich Social Media Engagement schon gehört hat und diese in Zusammenhang mit einem der ältesten Tools gebracht, die es im Verkaufsbereicht gibt – die “Gelben Seiten”.

Wie gesagt – augenzwinkernd. Keiner will Branchenbücher überflüssig machen, oder jemanden vorführen. Sondern vielmehr ein bisschen zum Schmunzeln und Nachdenken anregen.

1. In den “Gelben Seiten” kann man keine Kommentare schreiben
2. Die “Gelben Seiten” sind einfach zu bedienen (und man kann sie als Türstopper nehmen)
3. Sie sehen ganz gut im Bücherregal aus (und ich hab echt hübsche Bücherregale)
4. Was meinst Du mit E-Book?
5. Man kann sie wirklich hoch stapeln
6. Die Kinder können Pappmaché aus den alten Ausgaben machen
7. “Social” und “Community” sind nicht wirklich messbar
8. Das Buch ist groß und dick und bequem (wie meine Puschen)
9. Man sie recyclen (Versuch mal Bits and Bytes zu recyclen!)
10. Veränderung ist und bleibt ein böses Wort!
11. Es ist schwer zur Anzeigenverkäuferin der “Gelben Seiten” Nein zu sagen, sie is SO süß
12. Da sind nette Bilder drin (sogar hoher Qualität!)
13. Man kann schönes Geschäftsdeutsch in den “Gelben Seiten” benutzen
14. Es ist eine 100% sichere, einseitige Kommunikationsmöglichkeit
15. Wie alles werden sie irgendwann wieder in Mode kommen “Du wirst schon sehen, junger Mann”
16. Digital und Social Meida ist viel zu sehr eine Modeerscheinung und “Generation Y”
17. Ich werde langsam taub. Da kann ich nicht bei einem Webinar zuhören
18. Ich werde langsam blind. Die kleinen youtube Videos kann ich kaum noch erkennen
19. Die “Gelben Seiten” brauchen keine Batterien (wie mein Hörgerät)
20. Werbesendungen funktionieren seit 30 Jahren für uns
21. “Schau, ich kann unser Firmenlogo bald auch im Fernsehen sehen”-Einstellung
22. Als ich diese Firma gegründet habe, habe ich mit den “Gelben Seiten” und einem Telefon angefangen. Also mach Telefonkaltakquise
23. Was meinst Du mit Blog? Soll ich mir was auf einen Zettel schreiben?
24. Facebook ist doch nur was für Kinder und passt nicht in unsere Zielgruppe
25. Sie sind alt. (Entschuldigung. Erwachsen.)
26. Nach der Wirtschaftskrise ist konservativ wieder cool
27. Sie haben einen Desktop. Keinen Laptop.
28. Ein Tablet ist etwas, was sie vor dem zubettgehen nehmen
29. “Neu” bedeutet furchteinflössend. Ich bevorzuge unkomfortabel
30. Ein Auge schielt schon auf die Pension
31. Sie haben nur ein Auge
32. E-Mail ist doch sicher! (irgendwie.)
33. Was vor 10 Jahren funktioniert hat (im letzten Jahrhundert) funktioniert auch heute
34. “New Media” oder “Social Media” buchstabieren wird schon schwer
35. Google brabbeln höchstens Babies vor sich hin
36. Die Kapitalrendite von Social Media kann man nicht messen
37. An die Kosten von Ignoranzrendite hat noch niemand gedacht
38. “SEO? Was soll das heissen?”
39. “Wir können doch unseren Katalog nicht online zugägnlich machen. Unsere Wettbewerber würden uns doch Ideen klauen.” – Ach sach bloß. Das haben sie schon längst.
40. “Mobiles Marketing klingt gut – wo bewegen wir die mobilen Plakatwände hin?”

Ich glaube die Liste liesse sich noch belieig erweitern :) Zum Beispiel mit einigen Ideen aus den Kommentaren zu Jeffs Posting und einigen meiner eigenen Erfahrungen. Der eine oder andere Leser hat sicher auch noch eine Erweiterung der Liste zum besten zu geben ;)

41. Wie stellen wir denn sicher, dass die Newsletter nicht alle vom Verteilserver in den Müll geworfen werden?
42. Unser Zielgruppe liest niemals Blogs
43. Zum Blogbeiträge schreiben habe ich keine Zeit (Lieber versende ich 23 mal E-Mails mit identischem Inhalt)
44. Wieso sollte ich mit meinen Kunden denn reden?
45. Zuhören? Wass sollten die Kunden mir denn schon zu sagen haben?
46. Innovation? Unsere Produkte sind doch gut wie sie sind.
47. Wir können doch unsere Kunden nicht in den Entwicklungsprozess mit einbinden. Das wäre ja noch schöner.
48. Wir machen einfach sowas virales.
49. Schreiben Sie bitte Blogartikel zu diesem, jenen und dem Thema für mich
50. unsere Marketing-Strategie auf das 21. Jahrhundert auszurichten hat für uns noch keine Priorität
51. Ich verstehe nicht, wo da der Sinn für unsere Kunden ist
52. Es kann nicht besser sein als Klinkenputzen sonst würdest Du ja genauso viel oder mehr noch als meine Vertriebler verdienen
53. Das sind doch nur Tätigkeiten um Zeit zu verträdeln
54. Unsere Kunden benutzen dieses Social Media nicht
55. Wir arbeiten nur mit Geschäftskunden. Passt also leider nicht zu uns.
56. Was, wenn ein ehemaliger Angestellter schlechte Einträge über uns verbreitet?
57. Oder schlimmer: Was, wenn ein Wettbewerber etwas auf unsere Homepage schreibt???
58. Unsere Mitarbeiter können doch nicht für das Unternehmen sprechen!
59. Die Gelben Seiten haben jedenfalls Bestand und ändern sich nicht andauernd.

und schließloch dann doch:
60. Ich glaube, wir sollten vielleicht doch etwas mit diesem Web zwnazig machen.

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